Gesammelte geist(l)iche Witze:
© by St.Peter u. Paul/Bühl
Woche 52/98
Der kleine Willi kommt gerade aus dem Gottesdienst und muß auf seinem Nachhauseweg an einem Gasthaus vorbei. Da kommt gerade ein angesäuselter Mann heraus und sieht , daß der Willi das Gotteslob unterm Arm hat und spricht ihn deshalb etwas provozierend an: " Du Willi, wenn du mir sagen kannst, wo der liebe Gott ist, bekommst du von mir 5 Mark", Willi überlegt ein wenig, dann kommt es wie aus der Pistole geschossen: " Und wenn du mir sagen kannst, wo der liebe Gott gerade nicht ist, bekommst du von mir 10 Mark".
Woche 1/98
Ein Busfahrer und ein Pfarrer kommen gleichzeitig in den Himmel.
Der Busfahrer wird sehr herzlich und mit allen Ehren begrüßt,
während dem Pfarrer kaum Aufmerksamkeit gewidmet wird. Daraufhin
beschwert sich dieser bei Petrus:
"Wieso wird der so toll begrüßt, und ich - der sein ganzes
Leben gepredigt hat und das Wort Gottes verbreitet habe - werde
kaum beachtet ?? "
Darauf erwidert Petrus:
"Mein Sohn, während Du gepredigt hast, haben die Leute
meist nur geschlafen, aber während der Busfahrer gefahren ist,
haben alle nur gebetet..."
Woche 2/98
Ein Missionar geht durch
die heiße Savanne, um
seine Schäflein in einem entfernten Dorf zu
besuchen.
Plötzlich ist er von einigen Löwen umgeben, die
offensichtlich keine friedlichen Absichten hegen.
Schnell schickt er ein Stoßgebet gen Himmel:
"Bitte, Oh Herr, mache diese Löwen fromm!"
Dann fällt er in Ohnmacht.
Als er wieder erwacht, sitzen die Löwen um ihn herum und murmeln
leise:
"Komm, Herr Jesu, sei unser Gast und segne, was Du uns
bescheret hast..."
Woche3/98
Zwei Pfarrer, die ehemals im gleichen
Kurs waren, treffen sich am Rande eines Seminars. Der Eine fragt
den Anderen: " Hör' mal, wie macht Ihr es eigentlich in
eurer Gemeinde mit dem Opfergeld? Was bleibt bei euch in der
Gemeinde und was gebt Ihr dem Ordinariat weiter?
Der Andere antwortet:
"Ich zeichne einen Kreis auf den Boden und schmeiß' das
ganze Opfergeld in die Luft. Alles was in den Kreis zurückfällt
bleibt in unserer Pfarrgemeinde und alles was außerhalb des
Kreises ist, geb' ich an das Ordinariat weiter. Aber sag mal, wie
macht Ihr denn das?" fragt er nun seinen Kurskollegen.
Dieser garnicht verlegen entgegnet:
"Ich mach es noch einfacher. Ich schmeiß das Opfergeld in
die Luft gen Himmel und alles was obenbleibt gehört der Diözese
und was runterfällt gehört unserer Pfarrgemeinde."
Woche4 /99
Der beste Fußballer aus
dem Dorf trifft den Pfarrer
beim Gemeindefest und fragt diesen etwas schnäppisch:
"Sagen Sie, wird im Himmel eigentlich auch Fußball
gespielt?"
Sagt der Pfarrer:
"das weiss ich nicht so genau, werde aber mal oben
anfragen. Wir sehen uns ja nächste Woche wieder."
Die Woche darauf treffen Sie sich auf der Strasse.
Sagt der Pfarrer:
"Also, es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht!
Welche wollen sie zuerst hören?"
Der Fußballer:
"Die Gute!"
Der Pfarrer:
"Im Himmel wird tatsächlich Fußball gespielt."
Der Fußballer:
"Und was ist dann die schlechte Nachricht?"
Der Pfarrer:
"Sie sind für das nächste Heimspiel aufgestellt!"
Ein Mann hat nach der
Wende in der DDR den Papagei von Honecker in einer Auktion
ersteigert. Er hat ihn günstig bekommen, denn das Tier hat einen
Tick. Es ruft immerzu:
"Ich bin ein Kommunist." Und nichts Anderes.
Dem Mann geht das mit der Zeit mächtig auf die Nerven, aber der
Papagei läßt sich durch nichts davon abbringen.
Eines Tages schickt der Arzt den genervten Mann zur Kur. Dieser
kann aber den Papagei nicht mitnehmen und haben will ihn auch
niemand wegen seiner Macke. Deshalb steckt der gute Mann den
Papagei kurzerhand in die Tiefkühltruhe, denn er hatte gehörte,
daß man
Menschen und Tiere einfrieren könne und man diese irgendwann
wieder auftauen kann und dann leben sie weiter.
Nach drei Wochen kommt der Mann aus der Kur zurück und taut den
Papagei wieder auf. Dieser ist nach einer Weile wieder
putzmunter, sagt aber kein Wort. Der Mann ist irritiert und fleht
ihn an:
"Sag' doch endlich wieder was !! Du darfst auch gerne wieder
sagen: "Ich bin ein Kommunist"
Nach einer Weile wird es dem Papagei zu dumm und er schreit in
höchsten Tönen:
"Du kannst mich mal...Ich nicht mehr! Drei Wochen Sibirien
sind genug."
An einem Samstagabend in der Fastenzeit fragt der Pfarrer den
Kaplan, worüber er am Sonntag zu predigen gedenke.
Der Kaplan: "Ich denke an eine Stelle im Evangelium, wo es
sich um Sparsamkeit, persönliche Einschränkung, Genügsamkeit
und Zurückhaltung handelt!" Der Pfarrer: "Das ist ein
schönes Thema zur Fastenzeit, er runzelt aber gleich die Stirn
und fragt den Kaplan: "Sagen Sie... ist irgendwo nach den
Liturgievorschriften eine Vorverlegung der Kollekte ausnahmsweise
möglich...?
Der KFZ-Meister einer kleinen Autowerkstatt wird unvermutet in die Ewigkeit abberufen.Er klopft an der Himmelspforte und Petrus öffnet ganz bedächtigt. Der KFZ-Meister beginnt sofort ganz vorwurfsvoll zu fragen: "Hl.Petrus, war das unbedingt schon so früh notwendig? Ich bin doch erst 55 Jahre alt und hätte noch gut ein paar Jährchen auf der Erde verbingen können?" Petrus schaut ihn streng an und runzelt die Stirn. Er greift nach seinem großen Buch und schaut kurz hinein. "Wie alt sind Sie, sagen Sie?" fragt er den Mann, dieser antwortet wie aus der Pistole geschossen: "55 Jahre und ein paar Tage" Petrus erwidert mit rauer Stimme: "Mein lieber Mann, nach den Arbeitsstunden, die Sie ihrer Kundschaft berechnet haben sind Sie aber schon 98...."
Zwei Pfarrer treffen sich bei einem Seminar. In
einer Pause fragt der eine den anderen:
"Wir haben in unserem Kirchturm soviele Tauben...die machen
uns alles kaputt. Der Taubendreck greift schon das Läutewerk
an...ich seh' wieder teure Reparaturen auf uns zukommen. Unser
Mesner kommt garnicht nach mit Putzen und Löcher stopfen..Wie
bringt man diese lieben Tiere dauerhaft aus der Kirche?"
Sagt der Andere:" Ganz einfaches Rezept..das kennst Du
eigentlich auch schon lange... Du taufst sie, führst sie zur
Kommunion und dann zur Firmung......danach siehst du die meisten
nie wieder ...!"
Am See Genezareth wollen Touristen mit dem Boot übergesetzt werden. Der Fährmann verlangt zehn Dollar. "Ziemlich teuer", sagt der Tourist. Fährmann: "Aber bedenken Sie, über diesen See ist der Herr zu Fuss gewandelt!" Tourist : "Kein Wunder, bei den Preisen!"
Der Pfarrer möchte im Religionsunterricht wissen, ob es den Kindern schon aufgefallen sei, daß der Kirchplatz neu angelegt wurde. Er fragt: "Wer kann mir sagen, woher wir den schönen, neuen Brunnen auf dem Kirchplatz bekommen haben?" Der kleine Fritz meldet sich sofort: "Aus dem Urwald in Afrika!", kommt es wie aus der Pistole geschossen. Der Herr Pfarrer schaut verduzt: " Wie kommst Du denn da drauf Fritz?" "Ja, mein Vater hat letzte Woche zu meiner Mutter gesagt: ....jetzt haben die Affen den Kirchplatz schon wieder gesperrt..."
- Die Erde dreht sich 365 Tage lang jedes Jahr. Alle vier Jahre braucht sie dazu einen Tag länger, und das ausgerechnet immer im Februar. Warum weiß ich auch nicht. Vielleicht, weil es im Februar immer so kalt ist und es deswegen ein bisschen schwerer geht.
- Wenn der liebe Gott auch das Wetter macht, bringt er oft etwas durcheinander. Ich kenne das von meinem Opa, und Gott ist ja auch noch viel älter. Deshalb stimmt auch der Wetterbericht oft nicht.
- Ich möchte meinen Eltern nicht immer in der Tasche herumliegen, sondern mein Geld selber verbrauchen.
- Wenn der Schutzmann die Arme gespreizt hat, will er damit verkünden, dass er keinen fahren lässt, weder von vorne, noch von hinten.
-Eines der nützlichsten Tiere, die wir besitzen, ist das Schwein. Von ihm kann man alles verwenden, das Fleisch von vorn bis hinten, die Haut für Leder, die Borsten für Bürsten und den Namen als Schimpfwort.